Bro-fessor in der Kammerbühne Ottenschlag

Veröffentlicht von ottenschlag am

Andreas Ferner spielte die Vorpremiere seines neuen Programms „BRO-FESSOR, checkst du!?“ in der Kammerbühne Ottenschlag und konnte das Publikum mit seinen Gags begeistern.

Sind diese Texte extra zusammengeschrieben oder handelt es sich bereits um das wahre Leben in unseren Schulen? Diese Frage wurde nach der Vorstellung von den Besuchern diskutiert und konnte nur teilweise beantwortet werden. Der Kabarettist Ferner wird als lustigster Lehrer Österreichs bezeichnet und schöpfte in seinem Programm zu einem großen Teil aus seiner realen Lebens- und Unterrichtswelt. Manchmal sicher überspitzt und übertrieben nahm er die Probleme der Gesellschaft und der Schulen unter die Lupe.

Humorvolle Einblicke in den Schulalltag

Da ging es um die Eltern-What´s-App-Gruppe, das Snapchat kompatible Kurzzeitgedächtnis der Schüler, den Einsatz von Anwälten, die Sozial-Media-Plattformen, die Sprache seiner Schützlinge, um ein Leben ohne Regeln und Pädagogengespräche. Andreas Ferner las einige Entschuldigungen vor, die er von Eltern und Schülern erhalten hatte. Er animierte die Besucher in der Pause eigene Entschuldigungen aufzuschreiben, die am Ende der Vorstellung vorgebracht und mit dem Lachfaktor bewertet wurden.

Rap und Weihnachtswünsche: Eine besondere Botschaft

In einem von ihm vorgetragenen Rap durften die Zuhörer den Refrain mitsingen. Zum Schluss stellte er den Brief an das Christkind und den Weihnachtmann mit seinen besonderen Wünschen vor.

Foto und Text: Dieter Holzer / NÖN

Andreas Ferner (Mitte) und die Kammerbühnemitglieder Ludwig und Helga Urban vor dem Text des Refrains für den Rap.o

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