Wie lebt eine ältere Person im Jahr 2050 im Waldviertler Kernland

Veröffentlicht von ottenschlag am

Die Teilnehmer des Zukunftsworkshops Klimawandel-Gesundheit stellten sich diese Frage bei ihrem Treffen im Gasthof Schrammel in Kottes. Es handelte sich dabei um den ersten Teil eines Pilotprojekts des Fonds „Gesundes Österreich“ mit der Klimaanpassungsregion (KLAR!) Waldviertler Kernland

KLAR!-Managerin Elisabeth Höbartner-Gußl und Christian Seper, der Obmann der Kleinregion Waldviertler Kernland nahmen gemeinsam die Eröffnung der Veranstaltung vor. Ilonka Horváth vom Kompetenzzentrum Klima und Gesundheit moderierte den Workshop und informierte zu Beginn die Teilnehmer über die Ziele und geplanten Arbeitsschritte des Tages und des gesamten Projekts.

KLIC – das Pilotprojekt

Beim Pilotprojekt KLIC (Klimaresilienz-Check Gesundheit) wir in einem ersten Schritt der Status quo, der gegenwärtige Zustand erhoben. In den nächsten Monaten soll unter großer Beteiligung der Bevölkerung der Blick in eine mögliche Zukunft geworfen werden. Auf sogenannten „Interventionstafeln“, die in der gesamten Region angebracht werden, können die Bewohner ihre Ansichten, Einsichten und Ideen einbringen. Nach einer Zusammenfassung und Reihung werden die wichtigsten Anpassungsmaßnahmen vorgestellt. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Gesundheit der Bevölkerung und das Gesundheitssystem der Region zu stärken.

Der Blick in die Zukunft

Beim Zukunftsworkshop wurden für den Blick in die Zukunft drei Arbeitsgruppen zusammengestellt. Jede Gruppe hatte die Aufgabe, sich das Leben einer fiktiven Person im Jahr 2050 vorzustellen. Dabei wurden verschiedene Bereiche, wie Gesundheit, Wohnen, Klima, Umfeld, Soziales, Gemeinschaft, usw. erarbeitet. In einem zweiten Schritt wurden die möglichen positiven und negativen Veränderungen in diesen nächsten 27 Jahren diskutiert. Letztlich ging es um die nötigen Maßnahmen, die heute schon ergriffen werden könnten, um die Entwicklungen erfolgreich zu beeinflussen. Das Projekt wird die Bevölkerung in den nächsten Monaten beschäftigen.

Bericht & Foto: Dieter Holzer (NÖN)

Einige Teilnehmer beim Zukunftsworkshop Klimawandel-Gesundheit in Kottes v.l. Sonja Neuninger, Elisabeth Höbartner-Gußl, Christian Seper, Gerhard Zeller, Christina Martin, Melanie Kummer, Sandra Schubert-Veits, Katharina Leutner, Sophia Spargl, Julia Weidenauer, Karin Winter, Ingrid Kleber, Patricia Keller, Ilonka Horvath, Waltraud und Franz Mayer sowie Doris Maurer.

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