Chorkonzert „Mamma Mia!“ war ein Hörgenuss für Abba-Fans

Veröffentlicht von ottenschlag am

Der Unionchor Ottenschlag, der Wachau-Chor Spitz und eine hochkarätige Band begeisterten mit Hits von Abba die Zuhörer in beiden Orten.

Die Hauptakteure beim Chorkonzert "Mamma Mia! - Best of ABBA" vom Unionchor Ottenschlag, Wachau-Chor Spitz und der Band 2026 (v. l.): Ella und Michael Koch, Alexandra Jäger, Franz Schierhuber, Liliane, Claus und Mirjam Hamberger, Reinhard, Beate und Stefan Hörth, Monika Weiß, Henrik van Dijk, Elisabeth Tüchler und Markus Rupf.
Die Hauptakteure beim Chorkonzert (v. l.): Ella und Michael Koch, Alexandra Jäger, Franz Schierhuber, Liliane, Claus und Mirjam Hamberger, Reinhard, Beate und Stefan Hörth, Monika Weiß, Henrik van Dijk, Elisabeth Tüchler und Markus Rupf.

Die langjährige Zusammenarbeit der beiden Chöre aus Ottenschlag und Spitz unter der bewährten Leitung von Michael Koch erlebte eine großartige Fortsetzung am 8. Mai in der Aula der Mittelschule Ottenschlag und am 10. Mai im Schloss Spitz. Beeindruckend war neben dem ausgezeichneten Gesang vor allem die fast originalgetreue Instrumentalbegleitung durch die Band – beides mühevoll arrangiert von Chorleiter Michael Koch.

„Die Abba-Musik ist ein typisches Beispiel, dass gute Musik nie ausstirbt.“ Damit begrüßte Moderator Franz Schierhuber die vielen Zuhörer in der Aula der Mittelschule Ottenschlag. Und er blickte zurück auf die erfolgreiche Karriere des schwedischen Quartetts, das 1974 den Song-Contest mit „Waterloo“ gewonnen hatte.

Die Auswahl unter den unzähligen Abba-Hits war sicher nicht einfach, doch es waren auch einige wenig gecoverte Songs im Programm, wie „Honey Honey“, „S.O.S.“ und „Take a chance on me“. Dreimal wurden die Solostimmen vom Spitzer Gesangstrios „ElMiLi“ gesungen: Ella Koch, Miri und Lili Hamberger, die Töchter von Chorleiter Michael Koch und Wachauchor-Obmann Claus Hamberger. Und Alexandra Jäger, die Leiterin des Union-Chores, kam bei „The winner takes it all“ der Originalstimme von Agnetha Fältskog ziemlich nahe.

Sensationell war die siebenköpfige Band, die nur einmal gemeinsam geprobt hatte: Reinhard Hörth (E-Piano), Markus Rupf (Bass), Stefan Hörth (Schlagzeug) und Elisabeth Tüchler (E-Gitarre) – sie ließ bei einigen Soli ihr außerordentliches Können aufblitzen. Beate Hörth, Monika Weiß und Henrik van Dijk an den Violinen ergänzten dazu die Streicher-Stimmen wie in den Original-Aufnahmen.

Überraschend für die Zuhörer – weil nicht am Plakat erwähnt – war ein „Kontrastprogramm“: Franz Schierhuber, der wie immer mit viel Hintergrundwissen durch das Programm führte, sang sechs kaum bekannte Lieder von Paul McCartney aus dessen Soloalbum „Kisses on the Bottom“ – dabei mit Michael Koch am Klavier.

Zum Schluss dankte Franz Schierhuber seinem langjährigen Musikerkollegen Michael Koch für die vielen Stunden, in denen er „alle Noten geschrieben und alle Songs für den Chor neu arrangiert hat“. Dieser meinte zwar, „es geht mir eh leicht von der Hand“, aber eine schwierige Aufgabe sei die ganze Organisation gewesen, nämlich alle Musiker und Gruppen zusammenzubringen. Schade, dass dieses tolle Konzert fast eine „Geheimveranstaltung“ war, da es kaum beworben wurde!

Bericht und Fotos: Reinhard Hofbauer (NÖN)

Projektchor für Abba aus Ottenschlag und Spitz 2026
Projektchor für Abba aus Ottenschlag und Spitz
Moderator und Solist Franz Schierhuber beim Chorkonzert "Mamma Mia!" - Best of ABBA 2026
Moderator und Solist Franz Schierhuber
Das Spitzer Gesangstrio „ElMiLi“ mit Wachchor-Obmann Claus Hamberger dahinter.
Das Spitzer Gesangstrio „ElMiLi“ mit Wachchor-Obmann Claus Hamberger dahinter.
Solistin Alexandra Jäger beim Chorkonzert vom Unionchor Ottenschlag, Wachau-Chor Spitz und der Band zum Thema "Mamma Mia!" - Best of ABBA
Solistin Alexandra Jäger

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