Kennenlern-Tage der NachbarschaftsKultur
Die Bürgermeister und Ehrenamtlichen waren eingeladen, das Team der NachbarschaftsKultur kennenzulernen und Antworten auf Fragen zu erhalten.

Dieser neue Verein führt bestehende Initiativen für eine neue Zusammenarbeit im Waldviertel zusammen. In den 31 Gemeinden wurden in den vergangenen Jahren bereits die Projekte „Nachbarschaftshilfe Plus“ beziehungsweise „DAVNE“ erfolgreich umgesetzt – getragen von drei unterschiedlichen Trägervereinen. Diese Erfahrungen werden nun gebündelt und die regionale Kooperation weiter vertieft.
Die 31 teilnehmenden Gemeinden sind gegliedert in drei Regionen: Waldviertel Nord mit sieben Gemeinden im Bezirk Gmünd sowie Gastern (Bezirk Waidhofen) und Schweiggers (Bezirk Zwettl), Waldviertel Mitte mit acht Gemeinden in vier Bezirken – darunter Pölla und Göpfritz an der Wild im Bezirk Zwettl – und Waldviertel Süd mit den vierzehn Kernland-Gemeinden. Insgesamt sind 650 Ehrenamtliche tätig, davon 165 in der Region Waldviertel Süd.
In vier Gemeindeämtern des Waldviertler Kernlands waren die ehrenamtlichen Mitarbeiter und die Bürgermeister eingeladen, um das Team von NachbarschaftsKultur persönlich kennenzulernen: in Albrechtsberg, Ottenschlag, Gutenbrunn und Waldhausen. Bei Kaffee und Kuchen konnten die Bürgermeister und Ehrenamtlichen das Team von NachbarschaftsKultur persönlich kennenlernen. Die Organisatoren und Team-Mitglieder beantworteten Fragen und erklärten die App. Besprochen wurde auch das Geburtstagsfrühstück für alle Personen ab 65 Jahren, das in allen 14 Kernland-Gemeinden angeboten wird.
Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer schenken den derzeit 311 Klienten im Waldviertler Kernland Zeit und Aufmerksamkeit bei den kleinen Dingen des Alltags. Sie begleiten sie zum Arzt, zu Ämtern und zum Einkaufen oder bringen ihnen Lebensmittel oder Medikamente aus der Apotheke direkt nach Hause. Die Helfer besuchen die Klienten auch zu Hause für ein gemütliches Gespräch, zum Karten Spielen oder zu gemeinsamen Handarbeiten. Das Angebot beinhaltet auch Begleitung bei Spaziergängen und die Hilfestellung beim Finden von Informationen zu Themen wie Pflegediensten oder „Essen auf Rädern“.
Die Unterstützung ist kostenlos. Es wird jedoch keine professionelle Pflege oder Hausarbeit wie Putzen übernommen. Wer das Angebot in Anspruch nehmen will, ruft einfach bei den Kernland-Betreuerinnen Karin Hofbauer und Maria Haubenwaller an (0664 5065171) und teilt mit, wobei Hilfe benötigt wird. Die Mitarbeiterinnen suchen nach einer ehrenamtlichen Person aus der Gemeinde oder Region, die Zeit hat, und melden sich dann bei den Klienten, um den Termin zu fixieren. Wer Helferin oder Helfer werden will, lädt die App herunter, registriert sich und wählt in den Einstellungen den Wunsch nach ehrenamtlicher Hilfe aus.
Bericht und Foto: Reinhard Hofbauer (NÖN)
Beim Kennenlern-Tag in Ottenschlag waren dabei: die Bürgermeister Josef Zottl, Roland Zimmer, Paul Kirchberger, Franz Heiderer, Cornelia Juster und Christina Martin (1. und 2. Reihe v. l.), die Kernland-Verantwortlichen Patricia Kellner und Doris Maurer (4. und 5. v. r.), die Koordinatorinnen Maria Haubenwaller und Karin Hofbauer (hinten l.) sowie die Ehrenamtlichen Karl Zottl und Leopoldine Führer (r.).