Generalversammlung in Rappoltschlag

Veröffentlicht von ottenschlag am

Die Mitarbeiter, Bürgermeister und Vizebürgermeister der Region Waldviertler Kernland nach der Generalversammlung. Sitzend v.l. Regine Nestler, Nicole Neuninger, Elfriede Kepte, Christian Seper, Doris Maurer, Karin Winter und Elisabeth Höbartner-Gußl. Stehend v.l. Patricia Keller, Christina Martin, Arnold Bauernfried, Roland Zimmer, Harald Stanzl, Paul Kirchberger, Josef Zottl, Johann Hofbauer, Fritz Fürst, Franz Heiderer, Franz Rosenkranz, Leopold Bock, Willibald Kolm, Heidemarie Ebner und Tanja Kolm.
Die Mitarbeiter, Bürgermeister und Vizebürgermeister der Region Waldviertler Kernland nach der Generalversammlung. Sitzend v.l. Regine Nestler, Nicole Neuninger, Elfriede Kepte, Christian Seper, Doris Maurer, Karin Winter und Elisabeth Höbartner-Gußl. Stehend v.l. Patricia Keller, Christina Martin, Arnold Bauernfried, Roland Zimmer, Harald Stanzl, Paul Kirchberger, Josef Zottl, Johann Hofbauer, Fritz Fürst, Franz Heiderer, Franz Rosenkranz, Leopold Bock, Willibald Kolm, Heidemarie Ebner und Tanja Kolm.

„Die Gesundheit der Menschen und die Erhaltung der Natur sind die Hauptziele auf die unsere vielfältigen Projekte ausgerichtet sind“, erklärte Doris Maurer, die Geschäftsführerin der Kleinregion Waldviertler Kernland bei der Generalversammlung in Rappoltschlag.

Obmann Bürgermeister Christian Seper lobte alle Mitglieder des Teams, die durch ihren persönlichen Einsatz große Erfolge erzielen konnten. „Unsere Projekte werden von der Bevölkerung gut angenommen, erhalten in ganz Niederösterreich Aufmerksamkeit, wurden medial oft erwähnt, wir erhielten einige Auszeichnungen und konnten unsere Aktionen bei mehreren großen Veranstaltungen vorstellen“, berichtete er. Sein besonderer Dank galt Doris Maurer, die nun seit 10 Jahren das Waldviertler Kernland als Geschäftsführerin sehr erfolgreich leitet.

Projekte im Kernland

Die 14 Gemeinden der Region arbeiten in mehreren Projekten zusammen. DAVNE (Dach für Austausch, Vernetzung und Nachbarschaftshilfe) mit der Maßnahme „Klimafit im Alter“, Community Nurses (gemeindenahe Gesundheitsförderung, Unterstützung und Prävention), DGA (digital gesund altern) und KLAR (Klimawandelanpassungsregion). „In den letzten vier Monaten wurden unsere Fahr- und Bringdienste 180 mal in Anspruch genommen, die Besuchsdienste 50 mal“, berichtete Maurer.

DAVNE Nachbarschaftshilfe

Die zur Vernetzung entwickelte DAVNE-App wird bereits in drei weiteren Regionen verwendet. Im Bereich Sport und Fitness werden Vorträge und Workshops über Ernährung durchgeführt, Bewegungseinheiten für ältere Menschen angeboten sowie Reparatur- und Wiederverwertungstage ausgerichtet. Mitarbeiterin Patricia Keller berichtete über die Aktionen Geburtstagsfrühstück, Glückskeks, Wissensschatzvermittlung und die WhatsApp-Gruppe. Durch diese Maßnahmen sollen die Bewohner der Region ins Gespräch kommen und Personen für ehrenamtliche Tätigkeiten gewonnen werden.

STUPSI und Smart Café

Im Bereich Digital Altern wurde die Gesundheitsapp STUPSI und Smart Café Niederösterreich entwickelt. 24 Gemeinden, hauptsächlich aus dem Waldviertel nutzen diese Angebote schon, weitere 38 haben bisher nachgefragt. Vier Mitarbeiter sind beim Projekt Community Nursing im Kernland derzeit tätig. Sie führen Hausbesuche und Gesundheitsgespräche durch, beantworten Anfragen rund um Betreuung und Pflege, sorgen für Austausch und Vernetzung mit Ärzten, Gemeinden sowie Pflege- und Gesundheitseinrichtungen.

Community Nurses

1190 Gesundheitsgespräche wurden geführt und 335 Personen konnte bisher geholfen werden. Bei den Veranstaltungen AusZeit, MahlZeit, Verzwirnt & Zugestrickt sowie den Tut Gut-Workshops stehen die Gesundheitsförderung und die Pflege im Mittelpunkt. Die Mitglieder der Generalversammlung haben beschlossen, dass sie an einer Weiterführung des Projekts Community Nursing sehr interessiert sind, wenn die Finanzierung weiter zu 100 % gesichert wird.

KLAR Klimaanpassungsregion

Elisabeth Höbartner-Gußl hat die Verantwortung beim Projekt KLAR – Klimawandelanpassungsregion. In der Ferienakademie 2024 sind bereits 140 Kinder und Jugendliche für die neun Wochenprogramme angemeldet. Es werden zwei neue Themenschwerpunkte „Genial Regional“ und „Naturforscher“ angeboten. In der Aktion Klimafit durch das Gartenjahr werden gemeinsam mit der Kinderbetreuung sechs Workshops durchgeführt. Weitere Maßnahmen wurden zu den Themen Klimafitter Wald, Beschattung, Starkregen und Biodiversität gesetzt.

Klimaschulprojekt

Das Klimaschulprojekt der Volksschulen Bad Traunstein und Großgöttfritz sowie der Mittelschule Martinsberg wurde vor kurzem mit einem Fest abgeschlossen. Im nächsten Schuljahr sollen die Mittelschulen Albrechtsberg, Ottenschlag und Martinsberg beteiligt werden. Zum Thema Gesundheit wurde mit einem Bevölkerungsbeteiligungsprozess ein Klimaresilienzcheck durchgeführt und als Ergebnis ein Regionalprofil erstellt. „In Ausarbeitung ist ein Terminzettel mit Gesundheitstipps, ein Jahresgesundheitskalender und eine Kampagne Cool Places“, berichtete Höbartner.

Finanzgebarung

Geschäftsführerin Doris Maurer konnte zum Schluss der Generalversammlung im Finanzbereich gute Zahlen vorweisen. Der Rechnungsabschluss 2023 und der Voranschlag 2024 wurden von den Vertretern der 14 Mitgliedsgemeinden einstimmig genehmigt.

Bericht & Foto: Dieter Holzer

Kategorien: Allgemein

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