Mitreißendes Konzert von STÜNGÖ mit Mundartraggae

Veröffentlicht von ottenschlag am

Konzert am 21. Mai in der Kammerbühne

Als „STÜNGÖ – Mundartreggae aus dem Salzkammergut“ war das Konzert am 21. Mai in der Kammerbühne angekündigt. Und genau das war es, was Fritz Stingl und seine Band mit Auszügen aus drei CDs darboten.

Stingl, ein Musiker-Original aus Ebensee am Traunsee, agierte als Sänger und Schlagzeuger sowie als Conférencier mit witzigen Kommentaren zum jeweils darauffolgenden Song. Er erklärte, dass er seine Mundarttexte selbst schreibt „über das, was mich freut und das, was mich anzipft“. Dementsprechend waren Themen einiger Lieder: „I bleib wia i bin“, „Alle werd’n wir älter“, „Die guade alte Zeit“ und „Die zwoa in mir“.

Nach der Pause kündigte er „ein paar Kiffer-Lieder“ an. Dazu kamen je ein Song über Corona („Sie hab’n koa Häuslpapier mehr“) und über den Klimawandel. Der letzte Titel vor den Zugaben war dann Stingls Hit „Die Lösung“ („I rauk an Joint“), der immerhin 1,5 Millionen Klicks auf YouTube erzielt hatte.

Die Musik – durchwegs im Reggae-Stil gehalten – wurde noch aufgepäppelt durch tolle Gitarren-Soli und Riffs von Georg Will und die zweite Stimme von Gitarristin Veronika Kosch. Jedenfalls war das Konzert sehr mitreißend, was etliche Gäste gegen Ende auch zum Tanzen vor der Bühne und auf der Treppe animierte. Schade nur, dass sich der Besucherandrang in Grenzen hielt – obwohl einige Fans sogar aus Reichenau an der Rax angereist waren, um „Stüngö“ einmal live zu erleben.

Foto:

Teammitglieder der Kammerbühne – Andreas Hütter, Michael Mittermeir und Reinhard Kratochvil – mit den Musikern von Stüngö: Veronika Kosch, Fritz Stingl, Martin Six, Georg Will, Mathias Schwendner und Tontechniker Mathias Müllner (v. l.). 

Text und Foto: Reinhard Hofbauer (NÖN)

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