Schachteam der NMS Ottenschlag belegte beim Finalturnier in St. Pölten den 3. Platz

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Wird Ottenschlag zum neuen Schachmekka im Waldviertel?

In Ottenschlag hat sich eine neue Generation an Schachspielern zusammengefunden, die jetzt Erfolge feiert. Seit September vergangenen Jahres bietet die NMS Ottenschlag einen Schachkurs unter der Leitung von Alexander Spritzendorfer an. Die Schülerinnen und Schüler dieser Gruppe konnten nun eine Spitzenplatzierung erreichen. Beim Schulschachfinale in St. Pölten haben Michael Ludwig, Florian Weidenauer, Justin Hackl und Emma Spritzendorfer überraschend den 3. Platz belegt. Sie verwiesen dadurch so starke Mannschaften wie z.B. Seitenstetten, Eggenburg und St. Pölten auf die Plätze.

Spätestens seit der erfolgreichen Netflix Serie „The Queens Gambit“ hat Schach weltweit einen Boom erlebt. Die beeindruckenden Erfolge von Spitzenspielern wie Magnus Carlson, dem amtierenden Schachweltmeister aus Norwegen, Hikaru Nakamura (USA) oder den indischen Großmeisterns, wie dem erst 16-jährigen Rameshbabu Praggnanandhaa haben einen regelrechten Hype um das Schachspiel ausgelöst. Zigtausende Zuseher folgen den Onlineübertragungen der Spiele im Internet. Die neuen technischen Möglichkeiten eröffnen ungeahnte Verbreitungsmöglichkeiten. In Österreich ist dieser Trend bisher nur bedingt angekommen. Vereine beklagen Nachwuchsprobleme und durch die coronabedingte Spielpause  sind viele Turniere sang und klanglos vom Jahreskalender verschwunden.

Das soll sich jetzt ändern, denn am 3. Juni findet „Schach im Turm“ im Schloss Ottenschlag statt.

Es ist ein Schnellschach Turnier in zwei Gruppen, das sich einerseits an Schülerinnen und Schüler bis 18 Jahre, andererseits an alle interessierten Hobbyspieler richtet. Die Bedenkzeit beträgt 20 Minuten. Anmeldungen an schach@spritzendorfer.at.

Bild: Spritzendorfer

Bericht: Dieter Holzer

Das Schachteam der NMS Ottenschlag belegte beim Finalturnier in St. Pölten den 3. Platz v.l. Organisatorin Sonja Hohendanner, Emma Spritzendorfer, Michael Ludwig, Florian Weidenauer, Trainer Alexander Spritzendorfer und Justin Hackl

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