Review: Audio-Vision „Die Donau – 3206 km mit dem Fahrrad“

Veröffentlicht von ottenschlag am

11. Februar in der Waldviertler Kammerbühne

Foto: Die Vortragenden Herbert Steininger und Ulrike Gaderer (sitzend)
mit Christa Jager und Martin Lagler von der Kammerbühne sowie
Technik-Helfer Josef Kettinger.     

„Der Donau-Radweg geht nicht immer nur leicht bergab wie in Österreich!“ Diese weitläufige Meinung widerlegten Herbert Steininger und Ulrike Gaderer aus Groß Gerungs bei ihrer HD-Audiovision „Die Donau – 3206 km mit dem Fahrrad“ am 11. Februar in der Waldviertler Kammerbühne in Ottenschlag. 2015 hatte Herbert diese Strecke vom Ursprung der Donau im Schwarzwald bis zur Mündung ins Schwarze Meer zurückgelegt – ab Budapest begleitet von seiner Frau Ulrike Gaderer im Auto. Für ihn war es aber weniger die sportliche Herausforderung an der Fahrt durch acht Länder, sondern eher das geschichtliche Interesse an der „Donau als verbindendes Band in Europa“.

An 34 Tagen war Herbert Steininger mit dem Rad unterwegs, dazwischen hatte er 10 Freitage für Besichtigungen eingeplant, und am Ende waren er und Ulrike noch vier Tage im faszinierenden Donaudelta unterwegs. Die Besucher in der fast vollen Kammerbühne erlebten nicht nur die unterschiedlichen Abschnitte des Donauradweges, die oft über viele Höhenmeter gingen und teilweise auch gar nicht vorhanden waren, sondern erhielten auch durch perfekte Fotos einen Einblick in die Landschaft und wenig bekannte Städte entlang der Donau – v. a. in Ungarn, Serbien und Bulgarien. Die Höhepunkte des zweistündigen teilweise mit Musik untermalten Vortrags waren das Eiserne Tor (die Engstelle zwischen Serbien und Rumänien) und das Donaudelta.

Bericht und Foto: Reinhard Hofbauer/NÖN

Kategorien: Allgemein

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