20 neue Kommunal-ManagerInnen

Veröffentlicht von ottenschlag am

Mit Wilhelm Raidl, Umweltgemeinderat der Marktgemeinde Ottenschlag, hat auch ein Teilnehmer aus dem Bezirk Zwettl die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Die Themen Energie, Klima- und Naturschutz sowie Elektro-Mobilität zählen zu den großen Handlungsfeldern für Niederösterreichs Gemeinden. Im Kommunalen Energie- und Umweltmanager-Lehrgang der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ wurde das nötige inhaltliche und methodische Rüstzeug dafür mitgegeben.


20 VizebürgermeisterInnen, Umweltgemeinderätinnen und Umweltgemeinderäte sowie Energiebeauftragte aus ganz Niederösterreich dürfen sich über den erfolgreichen Abschluss des vierten Lehrgangs zum Kommunalen Energie- und Umweltmanager freuen. „Dieses ex-klusive Ausbildungsprogramm setzt neue Impulse in den niederösterreichischen Gemeinden und ermöglicht es, auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren, gemeinsam Lösungsmöglichkei-ten zu erarbeiten und sich untereinander verstärkt zu vernetzen“, so LH-Stv. Stephan Pern-kopf.
Kommunalmanager im Bezirk Zwettl
Aus dem Bezirk Zwettl zählt Wilhelm Raidl, Umweltgemeinderat der Marktgemeinde Otten-schlag, zu den erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen: „Es war für uns sehr lehr-reich, diese Ausbildung zu absolvieren. Durch die neu erworbenen Kenntnisse – u.a. auch von erfolgreich umgesetzten Best-Practice-Beispielen – haben wir nun das Grundwerkzeug, um die nachhaltige Entwicklung unserer Gemeinde zu unterstützen und die Gemeinde klima-fit aufzustellen.“
Know-how und Praxisbezug standen im Mittelpunkt
Bei dem viertägigen modularen Lehrgang der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ erhielten die TeilnehmerInnen neben einer fundierten theoretischen Grundlage, auch Einblick in bereits umgesetzte Praxisbeispiele. So wurde beim ersten Modul der Fokus auf Energieef-fizienz bei den eigenen Gemeindegebäuden gesetzt, sowie e-Mobilitätsangebote für den Fuhrpark und für Fahrtendienste thematisiert.
Beim zweiten Modul des Lehrgangs erfuhren die GemeindevertreterInnen wie sich der Kli-mawandel auf unser Bundesland auswirkt und welche Anpassungsmaßnahmen – vom Bo-denschutz bis hin zum Wassermanagement – für die Zukunft bereits jetzt gesetzt werden können. Gerade in diesem Themenfeld sind eine vorausschauende Planung und rechtzeitige Anpassungsmaßnahmen essenziell.
Im dritten Modul stand die Umwelt-Öffentlichkeitsarbeit auf der Agenda, ganz nach dem Mot-to: „Tue Gutes und sprich darüber“.
Dabei wurde klar, dass zu den klassischen Informationskanälen wie Vorträge und Gemein-dezeitungen künftig soziale Medien eine immer größere Rolle spielen, will man BürgerInnen aktivieren und einbinden.
Mit einem „Marktplatz der Ideen“, bei dem die im Rahmen des Lehrgangs entwickelten Pro-jektideen ausgetauscht wurden und einem Rundgang durch die Ausstellung „Klima & Ich“ konnten die TeilnehmerInnen weitere praktische Anregungen für die Arbeit in ihren Gemein-den mit nach Hause nehmen.
„Neben der Fachexpertise, die bei dieser Ausbildung vermittelt wird, unterstützt die eNu die Absolventinnen und Absolventen auch vor Ort in der Gemeinde bei der Umsetzung konkreter Projekte, bei bewusstseinsbildenden Maßnahmen sowie bei der Öffentlichkeitsarbeit“, betont Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ.
Foto (v.l.): gfGR UGR Wilhelm Raidl (Ottenschlag), Prokuristin Christa Ruspeckhofer (eNu) Bildrechte: eNu

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