Kirche in Ottenschlag

Hauptaltar in der Kirche Ottenschlag

Kirchenorgel in Ottenschlag

Kirche

Unsere Pfarrkirche ist mit seiner lang zurückreichenden Geschichte eine besondere Sehenswürdigkeit in Ottenschlag. Auch die 2011 renovierte Orgel bietet mit Ihrem besonderen Klang jedem Kirchenbesucher ein außergewöhnliches Erlebnis.

Die Kirche hat folgende Geschichte:

1340 wurde Ottenschlag zu einer eigene Pfarre.

Die dem Hl. Hippolyt geweihte Pfarrkirche, die 1544 zum ersten Mal gemeinsam mit der Einsetzung des Pfarrers erwähnt wurde, lag außerhalb des Marktes auf dem so genannten Pöltenberge. Wegen Baufälligkeit wurde 1744 der Gottesdienst in dieser Kirche eingestellt. Das Presbyterium wurde 1870 als Friedhofskapelle benützt, nachdem an Stelle der alten Kirche der Gottesacker angelegt worden war.

Im 15 Jahrhundert soll die Jakobskirche im Markt entstanden sein - die Hauptmauern stammen aus dem Jahre 1490.

1566 ließ nach einem Brand der Schlossbesitzer Melchior von Hohberg die Kirche um einen dreiseitigen Chor erweitern.
Um 1600 wurde über der Sakristei ein Oratorium angefügt. Spitzbogengewölbe mit Stuckornamenten und einfache Fenster werden ebenfalls errichtet.
1696 brannte die Kirche abermals ab, worauf die Kirche teilweise umgebaut wurde.

1908 wurde das Dach der Kirche erneuert.
1911 schmolzen bei einem Brand die Glocken. Bei den notwendigen Baumaßnahmen wurden die 3 Altäre renoviert, der Turm erhöht und ein spitzes Kupferdach errichtet.
1975/76 wurde die Kirche innen und außen renoviert.

Die Orgel wurde 1986/87 durch den Orgelbaumeister Hartwig Späth errichtet. In das Eichengehäuse wurden 15 klingende Register eingebaut.

Der Hochaltar stammt wie die Seitenaltäre aus der Barockisierungsphase nach 1696. Im Jahre 1911 erfolgten Umbauarbeiten.
Das Hauptbild zeigt den verherrlichten Kirchenpatron Jakobus. Der säulengegliederte Altartisch und der Tabernakel stammen aus dem Jahre 1911.
Der rechte Seitenaltar zeigt in der Mittelnische eine Herz-Jesu-Statue.


Der linke Mittelaltar trägt als Mittelpunkt eine spätgotische, barock überarbeitete Figur der Muttergottes mit dem Jesukind.
Die an der Nordwand angebrachte Kanzel besteht aus marmoriertem Holz und entstand um 1830, wobei Elemente aus dem 17 Jh. (Kanzeldach) verwendet wurden. Der Kanzel gegenüber befindet sich eine Kreuzigungsdarstelllung aus dem Beginn des 18 Jh. Im Langhaus stehen weitere Barockfiguren wie der 
Hl. Florian und die Hl. Apollonia. Ebenfalls sehenswert sind 2 Grabsteine aus rotem Marmor, die ursprünglich in der Hippolytkirche lagen.
Die Kreuzwegbilder an der Brüstung der Orgelempore stammen wahrscheinlich aus dem Jahr 1900.

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