haende mutter und kind

Storchenpaar

Geburten

Für die Beurkundung Ihres Kindes ist jenes Standesamt verantwortlich, in dessen Zuständigkeitesbereich Ihr Kind geboren wurde. Zumeist werden Kinder im Krankenhaus geboren d.h. die Standesämter der Geburtsorte sind für die Geburtsurkunde und auch für Abschriften aus dem Geburtenbuch zuständig.

Sollten Sie eine Hausgeburt in einer unserer 10 Evidenzgemeinden gehabt haben, dann sind wir der für Sie zuständig Ansprechpartner.

Unsere Evidenzgemeinden sind:
Bad Traunstein, Bärnkopf, Grafenschlag, Gutenbrunn, Kirchschlag, Kottes-Purk, Martinsberg, Ottenschlag, Sallingberg und Schönbach

Für die Beurkundung eines Neugeborenen werden folgende Unterlagen benötigt:

Eheliche Kinder:

  • Heiratsurkunde der Eltern
  • Geburtsurkunden der Eltern
  • Staatsbürgerschaftsnachweise der Elten(bei fremder Staatsangehörigkeit: Reisepass)
  • ggf. Nachweis von akademischen Graden und Standesbezeichnung (Ing.) der Eltern

Uneheliche Kinder

  • Geburtsurkunde der Mutter
  • wenn die Mutter schon einmal verheiratet war: Heiratsurkunde der (letzten) Ehe sowie Scheidungsurteil mit Rechtskraftbestätigung bzw. Sterbeurkunde des Ehemannes
  • Staatsbürgerschaftsnachweis der Mutter
    (bei fremder Staatsangehörigkeit: Reisepass)
  • ggf. Nachweis von akademischen Graden und Standesbezeichnung (Ing.)
  • ggf. zusätzlich die notwendigen Unterlagen für ein Vaterschaftsanerkenntnis

Zusätzliches:

  • Weiters benötigen Sie € 18,60 für die Ausstellung von 2 Geburtsurkunden. Die Geburtsbestätigungen für Finanzamt und Krankenkasse sind gebührenfrei und werden automatisch mit den Geburtsurkunden ausgestellt.
  • Wenn Sie zu Hause entbinden, benötigen Sie zusätzlich die von Arzt oder Hebamme unterschriebene Anzeige der Geburt

Ehelich - Unehelich

Als ehelich geboren gilt ein Kind, das in aufrechter Ehe der Eltern oder innerhalb von 300 Tagen nach dem Tod des Ehemannes der Mutter geboren wird.
Als unehelich geboren gilt demnach ein Kind, das von einer ledigen, geschiedenen oder länger als 300 Tage verwitweten Mutter geboren wird.

Hinweis: Wenn die Eltern eines unehelich geborenen Kindes später heiraten, gilt das Kind (rückwirkend) als ehelich.

Vaterschaftsanerkenntnis

Der Vater eines unehelichen Kindes kann anlässlich der Geburtsbeurkundung die Vaterschaft zu seinem Kind anerkennen (und ist somit von Beginn an als "Papa seines Sprößlings" in der Geburtsurkunde eingetragen).

Wenn Sie die Vaterschaft zu einem Kind anerkennen wollen, müssen Sie persönlich anwesend sein und folgende Unterlagen mitbringen:

  • Lichtbildausweis
  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis (bei femder Staatsangehörigkeit: Reisepass)
  • Meldezettel
  • ggf. Nachweis für akad. Grad oder Standesbezeichnung "Ing."

Hinweis: Ist der Kindesvater noch nicht volljährig (vollendendetes 18. Lebensjahr) müssen dessen gesetzliche Vertreter/Erziehungsberechtigte der Vaterschaftsanerkennung zustimmen.

Rechtskraftsbesprechung

Die Rechtskraftbestätigung einer gerichtlichen oder behördlichen Entscheidung ist ein nach untenstehendem Muster angebrachter Vermerk, aus welchem hervorgeht, wann diese Entscheidung rechtskräftig wurde. Wenn der Rechtskraftvermerk fehlt (was sehr oft der Fall ist, da beispielsweise Scheidungsbeschlüsse zum Zeitpunkt der Ausstellung meist noch nicht rechtskräftig sind) müssen Sie diesen vom zuständigen Gericht (Behörde) nachträglich anbringen lassen.

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