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Ortswappen

Das Marktwappen

Als sichtbares Zeichen der Bedeutung des Ortes gilt sein Wappen, das laut einer Urkunde auf das Jahr 1602 zurückgeht und folgendermaßen beschrieben wird: „In einem kreuzweise geteilten Schilde zwei nach Art eines Andreaskreuzes gestellte Hellebarden auf einem Dreiberge mit der Umschrift Marck Ottenschlack“. Eine weitere Beschreibung des Wappens lautet: „In einem von Blau auf Silber geviertelten Schild zwei auf einem grünen Dreibergstehende gekreuzte Hellebarden in gewechselten Farben“.

Lokalhistoriker deuten das Wappen mit dem Hinweis auf die Wehrhaftigkeit der Bürger, die gewillt waren, ihre Rechte auch tatkräftig zu schützen und dem fremden Handelsmann, der mit seinen Waren die Märkte besuchte, Schirm und Sicherheit zu geben. Die drei grünen Hügel, auf denen die gekreuzten Hellebarden stehen, sollen auf die waldige, grüne Anhöhe verweisen, auf der sich der Markt Ottenschlag entwickelte. Dieses Marktwappen besaß Ottenschlag allerdings schon vor der Neuverleihung der Marktrechte im Jahre 1662, da sich in einer Urkunde aus 1602 das Marktsiegel mit der Darstellung des Marktwappens nachweisen lässt.

Im Jahre 1848, da die Gemeinden neu konstituiert wurden, hatte die Gemeinde Ottenschlag das bestehende Marktwappen auch als ständiges Marktsiegel übernommen.

Das Marktwappen von Ottenschlag mit den gekreuzten Hellebarden auf den drei Rundbergen und mit der Jahreszahl 1602 in Bronze gegossen, auf einem Granitmonument angebracht, wurde von der Sparkasse Ottenschlag anlässlich der Eröffnung des neuen Sparkassengebäudes auf dem Oberen Markt in Auftrag gegeben, auf dem Vorplatz des Gebäudes aufgestellt und somit auch verewigt.

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