Arbeitsgruppe: Kultur und Senioren

 

Bunter Abend

mit Musik, Gesang, Sketches und Gedichten
 
Text und Fotos: Michaela Seyer (Bezirksblatt)
 

Wenn die Ottenschlager ihren Bunten Abend feiern, dürfen sich die Gäste auf eine unkomplizierte Unterhaltung im familiären Ambiente freuen. Der „Saitenmusi“ fiel gleich zu Beginn die Aufgabe zu, das Eis zwischen Akteuren und Publikum zu brechen. Gerlinde Tiefenbacher, Franz Schierhuber, Michael Koch, Gerhard Katzinger, Alexandra Jäger und Renate Hofbauer legten sich so sehr ins Zeug, dass die Gäste froh gestimmt mitsummten. Den Startschuss zum Unterhaltungs-Marathon feuerte Gerhard Schnabl ab. Anstelle des erkrankten Helmut Gamper hatte er sich spontan die Moderatoren-Kappe aufgesetzt, hieß die Besucher willkommen - darunter neben Bgm. Roman Tiefenbacher auch den einen oder anderen Volksvertreter - und führte souverän durch den Abend. Als erstes schickte er Gerhard Manas auf die (nicht existierende) Bühne. In seinem Gedicht über das (auch noch nicht existierende) Kurhaus kam die lokalpatriotische Seele der Ottenschlager voll auf ihre Kosten. Mit liebevoll arrangierten Texten entpuppten sich auch Ingeborg Jager, Gerlinde Tiefenbacher und Michaela Redl - bei ihr heißt der Johann immer noch Hansl und hat selten gewaschene Füß’ - als verbale Scharfschützen. Auch gemeinsames Singen gehörte zum abendlichen Treiben. Dass dabei alle schön im Rhythmus bleiben, dafür sorgte Dir. Reinhard Hörth mit seiner Harmonika. Zusammen mit Franz Frühwirth, Wolfgang Hackl, Gerhard Katzinger, Gerhard Schnabl und Clemens Zeinzinger nennt er sich „Mohnhapplmusi“. Mit Passeier Marsch, Weißwurstpolka und Black and White Rag – ein Stück mit kleinen Pausen zwischendurch für den (Bier)Ansatz – trafen sie genau den Nerv des Publikums und wurden mit viel Beifall belohnt. Personell leicht abgespeckt aber stimmlich voll auf der Höhe sorgte „Ottett“ (Simone Gölß, Stefan Hörth, Sonja Hackl, Wolfgang Hackl, Alexandra Jäger, Michael Koch, Franz Schierhuber) mit Gesang erster Güte für einen der Höhepunkte. Aufschlussreiches über Schillers Wilhelm Tell und Die Räuber (vom Finanzamt?) erfuhr Monika Führer im Zugabteil von Clemens Weiß. Die Theatergruppe erntete mit ihren Sketchen die größten Lacher: etwa als Jaqueline Grafeneder, Eva Katzinger, Michael Renner, Markus Schierhuber, Cornelia Renner und Susanne Zeinzinger – tritratralala - den Kasperl für Erwachsene auspackten. Dann hieß es Bühne frei für das Bläserquintett. Zum Abschluss zogen Gerhard Schnabl, Simone Gölß, Wolfgang Hackl, Gerhard Katzinger, Clemens Zeininger und Stefan Hörth noch einmal einen Joker – den „Brass Joker“ – der das Publikum vollends begeisterte.
    Danke für die Unterstützung


 

Beim bunten Treiben immer schön im Rhythmus bleiben! Saitenmusi Ottenschlag
Varieté hausgemacht: Liebe geht durch den Magen

Dass Blödsinn so großen Spaß machen kann.

Wer auf der Bühne hockt wird mit Applaus gedopt

Jeder Satz ein Treffer, jede Pointe ein Lacher

Ihr Auftritt bitte: Jetzt geht die Party richtig los!

Mitwirkende:

 Mohnhappelmusi, Saitenmusi, Ottett, Bläserquintett,
Theatergruppe Ottenschlag

sowie die Gedichtinterpreten:

Gerhard Manas, Ingeborg Jager, Gerlinde Tiefenbacher,
Helmut Gamper,  Michaela Redl