Stier
20. April - 20. Mai
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Die Stierfrau
Im Stierzeichen herrscht die
Venus, daher braucht die Stierfrau kein Lehrbuch, um alle
Verführungskünste zu beherrschen. Wenn sie in aller Unschuld die
Beine übereinander schlägt, sendet sie an alle Männer im Zimmer
Sex-Signale aus. Wenn sie wirklich das Interesse eines Mannes
erregen möchte, braucht sie nur ihre erotische Antenne in seine
Richtung ausfahren zu lassen. Nur wenn der Mann tot ist, wird er
darauf nicht reagieren!
Ihre sinnliche Anziehungskraft
auf Männer ist einmalig. Aber wenn auch viele berufen sind, so
werden doch nur wenige auserwählt. Sie kann in Bezug auf schnelle
Hingabe recht konventionell sein. Auch hier verlässt sie sich auf
ihre Intuition, die ihr sagt, wie ein möglicher Liebhaber beschaffen
sein muss, und das kann sehr komplex und tiefgründig sein. Das Herz
hat seine eigenen Gründe.
Sie ist gefühlsbetont und wird
rasch besitzergreifend. Bei ihr verläuft der Weg der wahren Liebe
nicht glatt. Sie ist von Natur eifersüchtig und kann eine stürmische
Szene machen, die Hollywoods beste Spezialisten in den Schatten
stellt. Wenn sie sich vernachlässigt fühlt, bringt sie ihren
Standpunkt nicht etwa indirekt oder kunstvoll verbrämt vor; sie sagt
ihre Meinung geradeheraus. Es kann damit enden, dass sie mit Geschirr
wirft, um sich Nachdruck zu verschaffen.
Die Stierfrau weiß, was sie will,
und in ihrem Eigensinn kann sie unvernünftig werden. Wenn sie auf
etwas aus ist, lässt sie sich davon nicht abbringen, auch wenn sie zu
Tränen, Drohungen oder Wutausbrüchen Zuflucht nehmen muss. Wer sich
mit einer Stierfrau einlässt, muss bereit sein, nachzugeben - oder zu
gehen.
Die erzürnte Stierfrau ist ein
schlimmer Feind. Sie wird jede ihr zur Verfügung stehende Waffe
benutzen, um Rache zu nehmen. Andrerseits ist sie willens, ebenso
viel zu geben wie zu nehmen. Sie ist sehr anhänglich, besitzt aber
eine angeborene Schlauheit. Täuschung durchschaut sie ebenso
schnell, wie sie auf die Aufrichtigkeit anderer intuitiv reagiert.
Sie verlädt sich auf ihre
Gefühle. Manche Menschen begehen den Fehler, ihre Intelligenz zu
unterschätzen, weil sie nicht zu dem Typus gehört, der mit
Schlagfertigkeit blendet. Sie besitzt eine viel seltenere Form der
Intelligenz! Sie weiß, dass sie ihrer Intuition vertrauen muss, um die
Wahrheit zu entdecken.
Sie ist praktisch, keine
Idealistin. Sie schwärmt nicht für einen Filmhelden, wenn ein
leichter erreichbarer Mann neben ihr sitzt. Sie hält nicht viel von
platonischer Liebe, für sie gibt es Liebe nur mit körperlicher
Anziehung vereint.
In der Jugend ist die Stierfrau
begierig, "das Leben" kennen zu lernen, und der Mann, der ihr ein
Stück davon zeigen kann, hat beste Aussichten, sie zu gewinnen. Aber
je näher sie die Männer kennen lernt, desto heikler wird sie in der
Auswahl ihrer Liebhaber. Sie stellt Maßstäbe auf, und wenn der Mann
ihnen nicht gerecht wird, lässt sie ihn nicht weit kommen.
Sie ist ein sinnliches Weibchen,
und wenn das Männchen sie nicht befriedigt, schaut sie sich ohne
schlechtes Gewissen anderswo um. Sie versucht nicht, ihre sexuellen
Bedürfnisse vernunftmäßig zu begründen; es genügt ihr, dass diese
Bedürfnisse bestehen.
Die Stierfrau zieht sich gut und
geschmackvoll, aber nicht verschwenderisch an. Sie hält sich an ihr
Budget und erwirbt für ihr Geld das Bestmögliche. Sie liebt Schmuck,
Ringe, Ohrringe, besonders Halsketten. Ihr Hals und ihr Dècolletè
sind besonders empfindsam, deshalb schmückt sie diese Zonen auch mit
Vergnügen.
Sie weiß Luxus zu schätzen. Ein
Mann, der sie mit Pelzen und Smaragden überschüttet und sie mit den
sichtbaren Zeichen des Luxus umgibt, kann ihr Herz für immer
erobern. Leider ist sie imstande, unbekümmert und fahrlässig zu
werden. Wenn sie sich in festen Händen glaubt und sich sicher fühlt,
wird sie träge, vernachlässigt ihr Äußeres und nimmt es mit der
Pünktlichkeit nicht mehr allzu genau. Da sie ebenso wie der
Stiermann gern isst, kann sie in die Breite gehen. In jeder schlanken
Stierfrau steckt ein Dickerchen, das nur darauf wartet, nicht mehr
gezügelt zu werden.
Sie braucht ein Ventil für ihre
Zärtlichkeit, doch da sie von Natur konservativ ist, sucht sie es
eher in der Ehe als in einem Verhältnis. Sie ersehnt sich einen
zuverlässigen Mann, der ihr zur Seite steht. Willensschwache Männer
ziehen sie nicht an. Aber da sie dazu neigt, den Geliebten als
Besitz zu betrachten, nimmt sie sich nicht die nötige Mühe, sich
seiner Treue zu versichern.
So stark ihre gefühlsmäßigen
Reaktionen auch sind, ihre Selbstbeherrschung ist noch stärker. Fast
nie zeigt sie ihre Liebe in der Öffentlichkeit. Obwohl sie sich
leicht entflammen lässt, kann sie ihre eigene Begierde verleugnen und
sich zurückhalten, solange es ihr der gesunde Menschenverstand
diktiert. Die Stierfrau mag zart und hilflos wirken, aber das ist
sie nicht. Sie ist immer eigensinnig und beharrlich.
Sie ist eine gute Köchin und eine
gute Bettgenossin, und sie kann eine gute Ehefrau sein, denn sie ist
äußerst treu und liebevoll. Doch eine Warnung: Untreue wird sie nie
verzeihen. Wer gerne ein Auge auf die Töchter des Landes riskiert,
sollte sich nicht mit ihr einlassen, er würde es bereuen. Sie ist
die Quintessenz der Frau und als solche muss sie behandelt werden.
Das Sexleben der Stierfrau
Lädt die Stierfrau zum Abendessen
ein, so gibt es garantiert den richtigen Wein und ein
ausgezeichnetes Essen. Die Unterhaltung führt sie mit angenehmer
Stimme (viele Stierfrauen sind gute Sängerinnen). Kleid und dazu
passender Schmuck zeugen von viel Geschmack. Sie lädt nur ein, wer
ihr wirklich gefällt. Der bekommt dann aber auch eine
Glanzbehandlung. Ihre Haut ist zart und schimmernd - das haben fast
alle Stierfrauen gemeinsam - ihr tiefer Ausschnitt enthüllt einen
vollen Busen, denn die meisten Stierfrauen sind kurvenreich. Sie hat
den ganzen Abend sorgfältig geplant. Einschmeichelnde Musik,
aufreizendes Parfüm, gedämpftes Licht, seidene Kissen - (Stierfrauen
lieben Seide) das Dekor ist perfekt.
Aber sie muss behutsam geführt
werden. Sie erwartet vom Mann Güte und Geduld und vorschriftsmäßige
körperliche Liebe. Sie erwartet sexuelle Freuden und ist an
ungewöhnlichen Exkursionen nicht interessiert. Wer es bei ihr mit
einer neuen Technik versuchen will, muss das sehr behutsam und
allmählich tun, nachdem sie Vertrauen gefasst hat. Sie hat zwar eine
ungemein große Fähigkeit für sexuelle Erlebnisse, ist aber
andrerseits festgefahren und nicht leicht zu ändern.
Die Stierfrau ist eine
anspruchsvolle Liebhaberin. Der Mann, dem es gelungen ist, sie in
sein Bett zu ziehen, muss etwas bieten. Sie wird ihn leicht außer
Atem versetzen. Schließlich ist das ja die Arena, in der sie am
besten ist. Jedes Zusammensein hat die Intensität eines Stierkampfs.
Sie weiß kleine Zeichen der Zuneigung zu schätzen - eine Umarmung,
einen liebevollen Klaps, einen Kuss -, aber lange begnügt sie sich
damit nicht. Was für einen Sinn hat es, das Instrument zu stimmen,
wenn man es dann nicht spielt?
Im Bett verhält sie sich
unheilbar tiefromantisch. Die Umgebung muss immer stimmen. Sie liebt
Pelze und ist nicht abgeneigt, sich auf einer Pelzdecke am Boden
lieben zu lassen. Sie ist darauf bedacht, sich von ihrer
verführerischsten Seite zu zeigen. Am hellsten strahlt ihr Licht im
Schlafzimmer.
Ihre Lieblingstechnik besteht
darin, ihre lebhaften sexuellen Phantasien zu dramatisieren. Um die
Erotik zu erhöhen, spielt sie die Spröde, vorausgesetzt, der Mann
spielt als stürmischer, sich nicht abweisen lassender Liebhaber mit.
Oder sie stürzt sich auf ihn wie ein Vampir auf sein schlafendes
Opfer. Es ist alles Dramatik, starker Ausdruck echter Leidenschaft.
Aber sie kann von einem Extrem
ins andere fallen. Die Stierfrau ist hin und her gerissen zwischen
starkem Geschlechtstrieb und Bedürfnis nach Sicherheit. Je älter sie
wird, desto mehr lässt sie sich äußerlich gehen. Anfangs war die
Wäsche aus Seide und Spitzen, jetzt tut es auch angeschmutzte
Baumwolle. Und sie liebt die Gerüche, die der Körper eines Mannes
ausdünstet. Eine Stierfrau würde die etwas seltsame Sitte der
Italiener, sich mit dem Taschentuch an delikater Stelle den Schweiß
abzuwischen und mit diesem Tuch in der Brusttasche zum Tanz zu
gehen, sehr gut verstehen.
Ihr Bedürfnis nach oraler
Befriedigung führt unweigerlich dazu, dass sie Fellatio bevorzugt.
Gewisse Stierfrauen werden lesbisch. Haben sie diese Form der
Befriedigung erst einmal gefunden, so fällt es ihnen nicht leicht,
wieder davon loszukommen.
Der Stiermann
Es soll nicht verschwiegen
werden: Er entspricht nicht der Vorstellung von einem stürmischen
Liebhaber. Er geht geduldig, aber hartnäckig vor. Er lässt sich Zeit
für die Entscheidung, was er will. Aber er wird nie aufgeben, bis er
es bekommen hat.
Seine Leidenschaft braucht lange,
bis sie ihr Ziel findet. Doch wenn er eine Frau dann anvisiert hat -
Achtung! So leicht entgeht sie ihm nicht mehr. Am besten ist, sie
gibt sich geschlagen und bleibt. Koketterie ist an ihn verschwendet.
Er weiß genau, dass das nur gespielt ist. Je mehr er genasführt wird,
desto hartnäckiger wird er.
Es gibt keinen eigensinnigeren
Mann als den im Stier geborenen. Es hat keinen Zweck, sich vor ihm
zu verschanzen; er gibt nicht nach. Vielleicht benutzt er
Überredungskünste, wenn er intellektuell ist, aber wenn nötig, wird
er schließlich befehlen. Der körperlich betonte Stier macht seine
Bedürfnisse noch nachdrücklicher klar, wenn man ihm Schwierigkeiten
bereitet. Er ist sich seines Körpers bewusst. Darauf beruht zum Teil
seine Anziehungskraft. Er ist erdhaft, lustbetont, sinnlich.
Er genießt seine Leidenschaften
gern in komfortabler Umgebung. Er sorgt für gedämpfte Beleuchtung,
sanfte Musik, serviert Sekt. Für ihn ist die Umgebung fast ebenso
wichtig wie der Akt selbst. Er umgibt sich mit schönen Dingen, liebt
gute Möbel und Bilder, will von allem das Beste. Doch wenn er
hingehalten wird, kippt er ein Glas oder zwei und geht schlafen,
während die Frau immer noch mit einem Entschluss ringt.
Verzögerungstaktik ist bei einem Stier Zeitverschwendung.
Er isst und trinkt gern gut. Sein
Gewicht ist ein Problem für ihn. Als wahrer Kenner isst er nicht nur,
weil er Hunger hat, und trinkt nicht, weil er durstig ist. Er
genießt. Das gilt auch für seinen sexuellen Appetit, und er schätzt
Frauen, die seine hauptsächlichen Bedürfnisse befriedigen können. Ob
Essen, Trinken oder Sex, der Stiermann findet das Beste nicht zu gut
oder zu reichlich. Romantische Schwärmereien sind nichts für ihn.
Sein Geschmack ist lustvoll und direkt. Er ist ein wirklicher Mann
in einer wirklichen Welt.
Ein Teil seiner
unerschütterlichen Hartnäckigkeit ist auf sein großes Vertrauen in
seine Sexualität zurückzuführen. Im Gegensatz zu vielen andern
Männern braucht er sich nicht zu bestätigen. Es macht Vergnügen, mit
einem Stiermann auszugehen. Man braucht nicht vorzugeben, jemand
anders zu sein als man ist. Er überzeugt jede Frau, dass sie so, wie
sie ist, einfach wundervoll ist.
Der Stiermann kennt den Wert des
Geldes und wünscht den Gegenwert dafür zu erhalten. Er lässt sich
nicht überschwätzen, sondern öffnet die Brieftasche erst, wenn er
überzeugt ist. Niemand kann ihn von seinem Geld trennen, nur er
selbst. Er gibt es vernünftig aus und spart für sonnige Tage. Dann
aber - welche Überraschung - schenkt er der Geliebten zum Geburtstag
die kostspieligen Brillantohrringe, die sie sich schon immer
gewünscht hat. Oder er ersteht zwei Fahrkarten erster Klasse für
eine Weltreise.
Männer, die die Sonne im Stier
haben, zeichnen sich gewöhnlich durch gesunden Menschenverstand aus.
Sie sind konstruktiv, stabil und scheuen harte Arbeit nicht.
Hindernisse machen sie nur noch beharrlicher. Trotz seiner
offensichtlichen Vitalität erholt sich der Stiermann von einer
Krankheit nur langsam. Andrerseits achtet er auf seine Gesundheit
besser als andere Männer. Er fühlt instinktiv, dass er gesund bleiben
muss.
Man hüte sich, ihm Vorschriften
zu machen. Eine Frau braucht ihm auch nicht erst zu sagen, was sie
wünscht. Er weiß es instinktiv und tut es. Was man auch unternehmen
mag, man fordere den Stier nicht heraus. Er ist zwar friedfertig,
aber wenn sein Zorn einmal entfacht wird, gerät er in Wut. Es fällt
ihm schwer, zu verzeihen und zu vergessen.
Männer, die in der ersten Hälfte
der Stierzeit geboren sind, lieben Aktivität. Sie brauchen sie und
wollen sie. Wenn sie es mit einem Problem zu tun bekommen, suchen
sie eine klare, sachliche Lösung. Die Frau, die einen Stiermann
durch Drohung oder Erpressung zu halten versucht, muss sich auf
ernste Unannehmlichkeiten gefasst machen. Männer, die in der zweiten
Hälfte geboren sind, greifen eher zur List - und werden manchmal
durchschaut.
Der Stiermann neigt zu
Eifersucht. Er möchte alle seine Besitztümer behalten. Er ist ein
beharrlicher Sammler und trennt sich ungern von etwas, selbst wenn
er es nicht mehr als Besonderheit betrachtet. Wenn eine Affäre
vorbei ist, wird er versuchen, eine dauerhafte Freundschaft
aufrechtzuerhalten. Aber Vorsicht! Er kann ein schwieriger Freund
sein, weil er mitunter überkritisch ist. Er ist nur solchen Menschen
gegenüber nachsichtig, die ihn kalt lassen.
Er ist eigensinnig genug, auch
für eine verlorene Sache zu kämpfen, tut aber selten etwas, was nur
anderen Vorteile bringt. Dazu ist er zu egozentrisch.
Die Männer, die in den beiden
ersten Wochen der Sonne im Stier geboren sind, sind meistens
ungeduldig. Sie wollen unmittelbare Ergebnisse. Sie strengen sich
sehr an, ihr Ziel zu erreichen, aber häufig mit
Energieverschwendung, überflüssiger Bewegung und Aufregung, weil sie
den Kleinigkeiten zuviel Beachtung schenken und sie aus dem Weg
räumen wollen.
Der Stiermann, der in den beiden
letzten Wochen geboren ist, neigt zu Ablenkungs- und Scheinmanövern.
Sein Weg ist weniger gerade, verläuft im Zickzack und bringt ihn
nicht immer ans gewünschte Ziel. Von einem Matador kann man lernen,
wie ein Stiergeborener zu behandeln ist. Der Matador überlässt dem
Stier die eine Seite der Arena und wartet auf der anderen, bis er
auf ihn zukommt.
Der Stiermann ist willensstark,
sexbetont, besitzergreifend und sehr gefühlvoll. Er hat eine
ursprüngliche Einstellung zum Sex, die besonders anregend sein kann.
Die Frau, die über Verständnis und Geduld verfügt, und besonders
diejenige, die beim Mann Schutz und Geborgenheit sucht, findet in
ihm den Richtigen.
Das Sexleben des Stiermannes
Er macht gerne Liebe. Das mag
einfältig klingen - wer nicht, aber es gibt Menschen, die Sex
lediglich dazu benützen, sich von Spannungen zu befreien, den Herrn
zu spielen, ihre Männlichkeit zu beweisen, oder wie bei einem
Wettkampf Punkte zu sammeln. Sie genießen ihn nicht um seiner selbst
willen. Der Stiermann tut das.
In vieler Hinsicht ist der
Stiermann ein idealer Liebhaber. Er ist empfindsam und versteht die
Gefühle seiner Partnerin. Er ist ein Selbststarter, der keiner
großen Ermunterung oder Überredung bedarf.
Beim Stiermann erwacht der
Sextrieb früh. Von Jugend an träumt er von Frauen. Als Jüngling ist
er lüstern und nur darauf bedacht, sich sexuell auszuleben. Jede
Frau ist ihm dann recht, denn er hat eine praktische Einstellung zum
Sex. Seine Bedürfnisse sind unersättlich. Doch keine Sorge. Er wird
Mittel und Wege finden, die der Frau dazu verhelfen, ihn zu
befriedigen.
Sein Vorspiel ist oft
einstudiert, fast eine Inszenierung. Spontanes Liebemachen gibt es
bei ihm nicht. Es passiert erst etwas, wenn er den Augenblick für
gekommen hält. Er nimmt es gemächlich - kein Ruckzuck, es war schön,
danke bestens. Aber er ist in der Liebe nicht besonders
phantasievoll. Man suche in ihm keinen exotischen Führer in
unbekannte Gefilde sexueller Erlebnisse. Für ihn ist das Erprobte
der wahre Weg; aber er erarbeitet es sich, und die Ergebnisse dieser
Bemühungen sind nicht enttäuschend.
Manche Leute glauben, der
Stiermann sei in punkto Sex etwas simpel. Er hat's gern direkt,
unkompliziert und oft. Der Stiermann kann einen Eisberg zum
Schmelzen bringen. Sein größtes Plus ist seine Ausdauer. Was ihm an
Phantasie fehlt, das macht er mit seinem Durchhaltevermögen mehr als
wett. Die Frau muss die Initiative ergreifen, wenn sie etwas mehr
Abwechslung in die Sache bringen will.
Das muss jedoch behutsam
geschehen. Man kann einen Stiermann nicht antreiben, nur durch
subtile Anregung lässt er sich lenken. Bedrängt man ihn, wird er
widerspenstig. Stier ist ein Erdzeichen, das bedeutet Eigensinn. Mit
subtilen Anregungen kommt man beim Stier wesentlich weiter. Da der
Stiermann Bequemlichkeit mag, kommen Bett mit Felldecke und
indirekte Musik seinen Vorstellungen vom sexuellen Himmel sehr nahe.
Was ihm besonders gefällt: ein paar Tropfen Champagner von der
nackten Haut ablecken.
Der Stiermann reagiert auf
Körpergeruch. Der Geruch der Achselhöhle einer Frau oder der Duft
zwischen ihren Beinen wirkt auf ihn wie ein Aphrodisiakum. Er mag es
sogar, den Schweiß vom Körper einer Frau abzulecken, würde
allerdings Champagner vorziehen. Seine Freundin gleich zu Beginn von
oben bis unten mit Massageöl einzureiben, macht ihm Spaß. Bei seiner
oralen Vorliebe kann es ihm in den Sinn kommen, an jedem ihrer Zehen
einzeln zu lutschen. Er hat sein eigenes Ritual und lädt sich dabei
Zeit. Wahrscheinlich wird er gleich noch Cunnilingus in sein
Vorspiel einbauen.
Bisexualität findet man bei
Stiermännern verhältnismäßig häufig. Der Stier ist imstande, mehrere
Verhältnisse gleichzeitig zu haben, und das mit Partnern beiderlei
Geschlechts. Stiermänner mit typisch starkem Sextrieb können sich am
Nachmittag mit einem jungen Mann ergötzen und am Abend mit einer
Frau schlafen. In jedem Fall aber wird er eine Vorliebe für das
Eindringen von hinten zeigen, oft kombiniert mit seiner Lust an
oraler Befriedigung. Sexuelles Interesse an Pobacken ist bei fast
allen Stiergeborenen ausgeprägt. Auch zu Koprophilie, dem Hang zu
schlechten Gerüchen und Kot neigen Stiergeborene mehr als unter
andern Zeichen geborene Menschen. In Extremfällen werden sie
versuchen, den Partner für diese Praktiken zu gewinnen.
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Stier und Partner |
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Stier und Widder |
Gegensätzliche
Persönlichkeiten. Der Stier mag nicht gehetzt werden, und die
Begeisterung des Widders, der Sex E sehr viel impulsiver
genießt, stößt ihn vor den Kopf. Er hat keine sinnliche
Phantasie, aber wenn es dem Widder gelingt, seine Gefühle zu
erwecken, dann wird er sich bemühen, dem Partner zu entsprechen.
Es kann sich ein liebevolles Verhältnis entwickeln, doch in der
Ehe müsste der Stier lernen, die Seitensprünge des Widders zu
übersehen. |
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Stier und Stier |
Sie passen in
sexueller Hinsicht nicht immer zusammen. Die Frau neigt in der
Liebe zu Sentimentalität, der Mann ist erdhafter. Unter
Umständen zieht er die Gesellschaft von Männern vor. Er wirft
auch gerne ein Auge auf andere Frauen. Die Stierfrau hingegen
hasst es, betrogen oder vernachlässigt zu werden. Ein Verhältnis
dürfte erfreulich sein, für eine Ehe hingegen sind die
Aussichten gemischt. |
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Stier und Zwillinge |
Die
dualistischen, wandelbaren, vielseitigen Zwillinge sind genau
das Gegenteil des beständigen, beharrlichen Stiers. Die
künstlerische, phantasiebeschwingte Seite der Zwillinge zieht
ihn an, und seine eigene Zurückhaltung kann die Zwillinge
reizen. Aber seine langsamen Reaktionen und seine schwerfällige
Liebestechnik regen sie sehr oft auf. Ein Verhältnis dürfte
genauso ungut verlaufen wie eine Ehe. |
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Stier und Krebs |
Der Stier
findet im Krebs einen romantischen, befriedigenden Partner. Der
in sich ruhende Stier lässt sich durch die Launen des Krebses
nicht erschüttern, und seine stete Zielstrebigkeit gibt dem
Krebs, der beim Sex zum Zögern neigt, festen Boden. Beide haben
ein starkes Verlangen nach erfülltem Gefühlsleben. Wenn die
körperliche Beziehung befriedigend verläuft, dann kann es zu
einem beide zufrieden stellenden Verhältnis und einer lohnenden
Ehe kommen. |
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Stier und Löwe |
Der Stier
muss
sich dem Selbstherrlichkeitskomplex des Löwen anpassen. Der Löwe
sieht es als sein gutes Recht an, den i Mittelpunkt im Leben des
geliebten Menschen zu bilden. Er ist eine ausschweifende,
gebende Natur, der Stier neigt zu Nüchternheit und Selbstsucht.
Auf sexuellem Gebiet wird es wenig zu klagen geben, aber der
Stier muss sich nach der Stimmung und dem Tempo des Löwen
richten. Der anspruchsvolle Löwe kann sich bei einer Affäre als
schwierig erweisen, und eine längere Verbindung wird nicht gut. |
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Stier und Jungfrau |
Beim Stier ist
das Körperliche betont, und die Neigung der Jungfrau zu Prüderie
kann ihm lästig sein. Im Bett bevorzugt die Jungfrau Einfachheit
und bitte nicht zu viele Spielereien. Der Stier hat zwar nichts
gegen den einfachen Weg, aber seine erdgebunden-gierige
Einstellung zum Sex kann bei der Jungfrau Unbehagen verursachen.
Sonst treten bei den beiden nicht viele Probleme auf. Eine gute
Kombination für ein Verhältnis. Eine Ehe sollte glücklich
werden, hängt jedoch von sexuellen Kompromissen ab. |
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Stier und Waage |
Die Waage
bringt zum Geschlechtsleben ein gut Teil Gefühlswärme mit, auch
die notwendige Konzentration, körperliche Probleme zu
analysieren und zu lösen. Sie wird sich bemühen, dem Partner
Befriedigung zu verschaffen. Da der Stier ebenfalls hartnäckig
ist, steht es um die gegenseitige sexuelle Erfüllung gut. Der
Stier kann im Schlafzimmer die Führung übernehmen. Eine
sympathische Affäre und gute Aussichten für eine Dauerbindung. |
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Stier und Skorpion |
Gemeinsam ist
ihnen der beträchtliche sexuelle Appetit. Außerdem haben beide
kein besonderes Bedürfnis nach Seitensprüngen. Der erboste Stier
kann allerdings eigensinnig sein, und wenn der Zorn des
Skorpions einmal erregt ist, müssen sich alle Menschen, gleich
welchen Zeichens, vor ihm hüten. Ein Verhältnis kann stürmisch
verlaufen, eine Ehe ist nur mit äußerster Toleranz möglich. |
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Stier und Schütze |
Hier besteht
die Gefahr darin, dass der Stier versuchen wird, den
freiheitsdurstigen, unabhängigen Schützen an die Kette zu legen.
Das kann nicht gut gehen. Der triebhafte Stier wird an der
wollustbetonten Natur des Schützen seine Freude haben, aber an
dessen Drang, Liebe zu suchen, wo immer sie sich finden lässt,
Anstoß nehmen. Sie werden sich im Bett gut vertragen, doch der
unbekümmerte, leichtfüßige Schütze ist gewöhnlich ein besserer
Liebhaber als Ehepartner. |
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Stier und Steinbock |
Gleich starke
sexuelle Triebe wirken sich aus. Beide mögen keinen ungezügelten
Sex. Dem Stier behagt es nicht, dass der Steinbock nicht offen
sagt, was er erwartet; und dem Steinbock behagt es nicht, dass
der Stier sich zu nehmen sucht, was er haben will. Bei diesen
beiden wird es nicht viel "Romantik" geben, aber sie können eine
sinnlich geprägte Affäre oder eine sehr gute, langdauernde
Beziehung erleben. |
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Stier und Wassermann |
Der
verinnerlichte Wassermann hat für die körperlichen Aspekte der
Liebe weniger übrig als der Stier. Er möchte lieber auf
geistiger Ebene verkehren, aber diese Art der Liebe befriedigt
den leidenschaftlichen Stier nicht. Der Wassermann seinerseits
mag den Stier zu anspruchsvoll finden. Aber der Wassermann
erforscht gern erotisches Neuland und kann auf diese Weise
gefesselt werden. Ein flüchtiges Liebeserlebnis, eine
unbefriedigende Ehe. |
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Stier und Fische |
Fische haben in
sexueller Hinsicht ein wankelmütiges, unberechenbares
Temperament. Der Stier dürfte damit nur schwer fertig werden.
Wenn er dem Fischgeborenen dazu verhilft, seine Phantasien
auszuleben, und ihn taktvoll und entschieden ermutigt, kann ein
entschlossener Stier die Empfindsamkeit der Fische erhöhen. Die
Gestaltung der sexuellen Beziehung hängt vom Stier ab. Es
bestehen gute Aussichten für eine feurige Liebesbeziehung und
für eine befriedigende Ehe. |
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