Fische
19. Februar - 20. März
 |
|
Die Fischefrau
Regiert von Neptun, dem Planeten
der Schönheit und des Geheimnisvollen, ist sie sehr weiblich,
sinnlich, intuitiv und zugänglich. Ihre Verständnisinnigkeit lässt
sie die Kümmernisse andrer Menschen mitfühlen. Sie steht nie
unbeteiligt daneben; sie scheint die Gefühle der andern mitzuerleben
und spricht mehr auf die innere Wahrheit als auf die äußere
Erscheinung an. Man soll nie versuchen, sie zu täuschen. Sie hat
magische Kräfte und weiß um die Wahrheit.
Wegen ihrer ungewöhnlichen
Sensibilität fühlt sie sich zum Okkulten hingezogen; aus der Reihe
der Fischefrauen stammen die meisten Handleserinnen, Hellseherinnen,
Spiritistinnen und Medien. Erfahrung hat sie gelehrt, dass sie sich
auf ihre „Ahnungen“ verlassen können.
Der Schleier des Geheimnisvollen,
der sie umgibt, kann täuschen. Ihr seltsames, bezauberndes Wesen
zieht Männer unweigerlich an, aber sie ist im Grunde unselbständig
und klammert sich an die Hauptperson in ihrem Leben.
Sie braucht die fortwährende
Bestätigung, geliebt zu werden. Das vergilt sie ihrem
Lebensgefährten mit den verschwenderischen Wohltaten einer wahrhaft
sinnlichen Natur.
Die positiven Eigenschaften
dieses Tierkreiszeichens sind nicht die eines aktiven Menschen,
sondern wurzeln in Träumen und Sehnsüchten. Die Fischefrau scheut
vor der lärmigen Welt der Konflikte und des Kräftemessens zurück. Im
Machtkampf geht sie subtil vor. Sie hat ein geradezu unheimliches
Talent, mit Menschen umzugehen, besonders mit einflussreichen,
wichtigen Leuten. Da sie unschuldig und hilflos erscheint, erweckt
sie Beschützertriebe. Um sich den Beistand eines Mannes zu sichern,
dessen Hilfe sie braucht, zögert sie nicht, ihn zu umgarnen. Sie
versteht die Kunst und wendet sie an , ihren Körper zu benutzen, um
das zu bekommen, was sie will.
Sie verliebt sich allzu leicht,
sucht sich dafür aber leider fast nie den Richtigen aus. Auch wenn
sie glücklich verheiratet ist, führt ihr starker Sextrieb zu
außerehelichen Liebeleien. Gewöhnlich ist ihre etwas unberechenbare
Zuneigung echt, und im Ausdruck ihrer Liebe kann sie zart und
entzückend sein. In der Regel heiratet sie einen weichen, wenig
triebhaften Mann. Bei ihm fühlt sie sich am besten aufgehoben. Aber
mit ihrer lebhaften Phantasie sehnt sie sich nach einem Liebhaber
von anderem Schlag, nach einer Mischung von Lord Byron und einem
Piraten, einem Mann mit romantischem Nimbus, brutalem, direktem
Wesen und phallischem Schwert. Sie möchte, dass dieser Traumgeliebte
sie ihrem knabenhaften Ehemann entreißt.
Die Fischefrau hat etwas von
einer Nixe, die alle ihre weiblichen Reize spielen lässt, um das
Interesse eines neuen Mannes zu wecken. Damit beweist sie sich, dass
sie sexuell anziehend ist. Aber oft bekommt sie Angst vor den
Männern, die sie angelockt hat, und dann versucht sie, den Avancen
auszuweichen und sich zurückzuziehen. Eine Ausnahme bildet der
knabenhafte Typ, den sie nicht zu fürchten braucht, und der
einflussreiche Mann, den sie für irgendeinen Zweck benötigt.
Sie ist eine Schauspielerin, die
jede Rolle übernehmen kann. Mitunter spielt sie sie so gut, dass es
schwer ist, die echte Persönlichkeit von der angenommenen zu
unterscheiden und den wahren Menschen unter der Maske zu erkennen.
Mit dieser Begabung und ihrem aktiven Phantasieleben kann sie beim
Theater Karriere machen.
Sie ist unglücklich, wenn sie
ihre sexuelle Phantasie nicht mit der Wirklichkeit in Einklang zu
bringen vermag. führt sie dazu, an Sexkulthandlungen teilzunehmen.
Unter Aktmodellen, Stripteasetänzerinnen, Malerinnen erotischer
Bilder und Verfasserinnen von Sexromanen sind viele Fischefrauen zu
finden. Manche Fischefrauen werden Prostituierte. Ihrer Meinung nach
dienen sie der Menschheit, wenn sie frustrierten Männern sexuelle
Erleichterung bieten.
Die Fischegeborene kann aber auch
eine gute, liebevolle Ehefrau sein, denn sie verfügt über die
wunderbare Gabe, die Menschen um sich herum glücklich zu machen. Sie
bereitet ihnen ein schönes Heim, und sie liebt ihre Kinder, neigt
aber dazu, sie all zu
sehr zu verwöhnen. Sie versteht auch sehr gut,
mit Kranken umzugehen; viele Fischefrauen sind ausgezeichnete
Ärztinnen und Pflegerinnen.
Leider treibt irgend etwas sie
dazu, sich immer und immer wieder den falschen Mann auszusuchen.
Manchmal scheint es fast, als wäre sie dazu bestimmt, in
Herzensangelegenheiten immer wieder enttäuscht zu werden. Das kann
für sie gefährlich sein, denn wegen ihrer seelischen Labilität ist
sie langdauernden Spannungen und Pechsträhnen nicht gewachsen. Sie
gerät leicht an den Rand eines Nervenzusammenbruchs.
Sie ist unpraktisch und hat wenig
Verständnis für Geldfragen. Sie macht Geschenke, um sich die
ersehnte Anerkennung zu kaufen. Pechvögel ziehen sie an, weil sie
ihr Mitleid und ihre Hilfsbereitschaft spüren. Sie hilft jedem, der
sie darum bittet, aber ihre Bemühungen müssen anerkannt werden. Bei
ihr Nahestehenden legt sie hohe, oft unrealistische Maßstäbe an, und
sie glaubt an ihre Freunde, bis absolut zwingende Umstände dieses
restlose Vertrauen erschüttern. Dann muss man sich vor ihr hüten,
denn sie kann rachsüchtig werden.
Das Sexleben der Fischefrau
Sie hat eine natürliche
dramatische Begabung. Man kann sich darauf verlassen, dass sie sich
richtig verhält, die richtigen Dinge sagt und die richtige
Atmosphäre schafft. Sie ist sexuell früh entwickelt, und ihre
Bereitschaft, gefällig zu sein, lässt sie nur selten nein sagen.
Sie ist ungehemmt und hat ihre
Freude an vielen Variationen des erotischen Nebenspiels. Es
erfordert nicht viel, eine Fischefrau zu wecken. Ein Pornofilm oder
ein Sexbuch bringt sie schon außer Atem. Da sie so beeinflussbar ist,
wird sie das Gesehene und Gelesene wahrscheinlich selbst erproben.
Ihre angeborene Neigung zum
Theatralischen bewirkt, dass sie überzeugend schreit und stöhnt und
so den Appetit ihres Liebhabers verschärft. Wenn ihre Phantasien mit
denen des Partners übereinstimmen, kann die Handlung wirklich
stürmisch werden. Sie schafft eine Szenerie, als ob es sich um ein
Schauspiel handelte richtige Beleuchtung, schwüles Parfüm, schwarze
Seidenwäsche, verschiedene Apparate, alles was dem Geschmack ihres
Liebhabers entspricht. Wenn sie erst einmal seine Marotten kennt,
benutzt sie ihre Einbildungskraft, die Situation zu verzaubern und
großartig auszubauen.
Ihrem Temperament entspricht ein
Wasserbett, vor allem, wenn sie bei der Liebe oben liegt und so die
Bewegung steuern kann. Sie kann sich dann körperlich und seelisch so
anpassen, dass ihre Muskeln Höchstleistungen vollbringen.
Während der Menstruation ist ihre
Libido ungewöhnlich stark. Dabei kann übersinnliches oder
Autosuggestion mitspielen. Solchen Einflüssen ist sie sehr stark
ausgesetzt. Sie steigert sich dann in eine sexuelle Leidenschaft
hinein, die sie kaum mehr unter Kontrolle hat. Die Fischefrau
vollbringt wahre Wunder mit der Zunge. Den Körper des Geliebten von
oben bis unten abzulecken steigert ihre eigene Erregung bis zum
Orgasmus.
Sie gerät leicht in eine
Herr-Sklavin-Beziehung. Mehr als andere Frauen schätzt sie es, von
hinten genommen zu werden. Alles, was dieser Spielart Vorschub
leistet - Knebelung, Fesselung -, sagt ihr zu. Sie sagt zu allem Ja,
was ihr Liebhaber vorschlägt. Ihre Dienstbeflissenheit ermuntert
latente Sadisten, sich auf ihre Kosten auszutoben. Sie lehnt sich
nur auf, wenn die Sache in unerträgliche Schmerzen ausartet.
Sie neigt zum Kleider- und
Schmuck-Fetischismus. Es macht ihr Spaß, bei der Liebe lange
Ohrringe zu tragen, die ihren Hals liebkosen, wenn sie den Kopf hin
und her wirft, oder übergroße Armreifen, die über ihre Arme gleiten.
Manche Kleidungsstücke regen sie eben so
sehr an wie ihren Liebhaber,
etwa Nylonstrümpfe, Handschuhe oder ausgeschnittene Büstenhalter,
die die Brustwarzen frei lassen. Auch Lederbekleidung schätzt sie
sehr.
Sie macht bei allem mit, was
andere als «anomal» bezeichnen. Sie übernimmt auch die führende
Rolle, wenn es dem Mann gefällt. Das geht so weit, dass sie ihm auch
dann gefällig ist, wenn sie selbst keinen Genuss davon hat.
Der Fischemann
Er ist leidenschaftlich,
gefühlvoll und labil. Bei ihm muss man auf Unerwartetes gefasst sein.
Er wird von widersprüchlichen Impulsen hin und her gezerrt - das
Symbol des Tierkreiszeichens sind zwei Fische, die in
entgegengesetzter Richtung schwimmen. Er ist ein widersprüchlicher
Mensch, der sich für das eine entscheidet und das andere tut.
Da er ein ungewöhnliches
Sensorium für seine Mitmenschen hat, übt er starke Anziehungskraft
aus. Sein Wesen ist warm und empfänglich, und er sieht die Menschen
nicht so, wie sie sind, sondern wie er sie sehen möchte. Am
stärksten ziehen ihn sinnliche Frauen an, besonders wenn sie etwas
Dominierendes haben. Er idealisiert den Menschen, den er liebt, und
er drückt beim schlimmsten Benehmen die Augen zu, weil er in der
Geliebten eine Frau sieht, die nichts verkehrt machen kann.
Da er fortwährend von Veränderung
und Aufregung angelockt wird, ersehnt er nichts so sehr wie
Gemütsstabilität. Er ist ein Träumer, der sich unmöglichen Träumen
hingibt. Liebe muss nicht nur romantisch sein - Mondschein, Rosen und
Lyrik -, sondern sollte auch Heim, Zufriedenheit und Geborgenheit
bedeuten. Sex ist eine intime und private Sache, aber auch
weltumfassend, der Gral am Ende der langen Glückssuche des
Kreuzfahrers.
All zuviel Treue kann man von ihm
nicht erwarten. Das ist nicht seine Art. Dazu ist er zu empfänglich
und zu leicht beeinflussbar. Eine Zeitlang wird er sich einreden,
dass
der andere weiß, was für ihn richtig ist, und seinen Kurs danach
ausrichten. Dann aber schlägt sein Gefühlskompass stürmisch in
Richtung eines anderen magnetischen Pols aus.
Wie kann man mit einem Mann
leben, der so sehr dem Augenblick lebt? Man muss besonders sensibel
für das schnell wechselnde, flüchtige Spiel seiner Gefühle sein und
vor allem bereit, ihm den festigenden Einfluss bedingungsloser Liebe
spüren zu lassen. Für ihn ist Liebe das weite, endlose Firmament;
man muss sie zum Dach über seinem Kopf machen. Wenn man ihm
Stabilität bietet, kann man damit rechnen, ihn zurückzubekommen. Er
braucht sie in seinem Leben.
Er ist jedoch kein
Heiratskandidat. Wenn eine Frau es fertig bringt, ihn zum Altar zu
schleppen, wird sein schweifendes Auge früher oder später auf eine
andere fallen. Für ihn ist Liebesromantik eine Drehtür, die auf der
einen Seite zum Standesamt und auf der andern zum Scheidungsrichter
führt. Ehegelübde respektiert er nicht, weder bei sich noch bei
Frauen, die er anziehend findet.
Er ist sinnlich, intelligent,
ungewöhnlich schöpferisch. Ein wunderbarer Weggenosse, für den alles
erstklassig sein muss. Er verschwendet das Geld, denkt nicht an
morgen und berechnet nie die Kosten. Er überschüttet seine Geliebte
mit teuren Geschenken.
Da er so leicht zu beeinflussen
ist, übernimmt er ohne weiteres anderer Leute Einstellungen und
Gewohnheiten. Wenn es nette Menschen sind, ist er auch nett. Wenn
sie trinken, wird auch er zum Trinker.
Wenn seine Sonne in den Fischen
gute Aspekte hat, zeigt er alle Vorteile seines empfindsamen
Tierkreiszeichens. Er kann idealistisch, aufopfernd, bezaubernd
sein. Seine schöpferische Begabung kommt ihm als Künstler oder
Schriftsteller zugute, aber er ist kein sehr tüchtiger
Geschäftsmann. Teils liegt es daran, dass er am liebsten allein
arbeitet, teils daran, dass er angestrengte Arbeit nicht mag. Will
man ihn dazu bringen, etwas zu leisten, muss man es ihm bewusst
schwer machen. Denn er schlägt instinktiv immer den leichtesten Weg
ein. Es fehlen ihm das praktische Denken, das Organisationstalent
und die Dynamik des Erfolgsmenschen.
Am besten ist für ihn ein Posten,
auf dem er schöpferisch tätig sein kann, etwa als Werbefachmann,
oder wo Ideen wichtiger sind als die Ausführung. Er verliert sich
lieber in Reflexionen, als aktiv zu sein. Er ist ein saumseliger
Zauderer, der sich einfach nicht aufraffen kann. Er ist zwar
wortgewandt, kann aber das Kind nicht beim Namen nennen. Er benutzt
seine Wortgewandtheit zur Vermeidung einer klaren, eindeutigen
Aussage. Er wird selten ausfällig, aber seine Umgebung weiß selten
woran sie mit ihm ist. Er lässt sich so schwer fassen wie ein
glitschiger Fisch. Irgendwann wird man schließlich die Ursache dafür
erkennen: Er hat keine eigenen Überzeugungen, keine feste Gesinnung.
Er hört scheinbar mit echtem Interesse und großer Aufmerksamkeit zu,
doch in Wirklichkeit weilt er mit seinen Gedanken ganz woanders,
oder er träumt einfach vor sich hin. Zu merken ist das nicht, weil
er es glänzend versteht, sich zu verstellen. Er kann so tun, als
hörte er viel besser zu als andere, die wirklich zuhören.
Sind die Konstellationen seines
Zeichens schlecht, sinkt er leicht auf die tiefsten Stufen von
Drogen- oder Alkoholsucht ab und lässt sich zu jeglichem Laster
verführen. Im Grunde fehlt es ihm an Selbstvertrauen, und. er
braucht von anderen Unterstützung wie Wasser aus einer Quelle.
Das Sexleben des
Fischemannes
Er übernimmt die Führung und wird
ärgerlich, wenn er keine schnelle Reaktion spürt. Er verübelt es,
wenn seine Wünsche in Frage gestellt werden und ist beleidigt, wenn
Verzögerungen eintreten. Will er eine Frau haben, so will er sie
haben - sofort!
Er neigt zu heimlichen
Zusammenkünften und verschwiegenen Affären, oft mit verheirateten
Frauen. Da er weder moralische noch gesetzliche Schranken
respektiert, bevorzugt er erfahrene Partnerinnen, die Sex um jeden
Preis wollen.
Es gefällt ihm, wenn er von einer
Frau langsam und bewundernd entkleidet wird, Sex im Sitzen, die
Partnerin mit ihm zugewandtem Gesicht, gefällt ihm. Besonders als
Vorspiel, das der Fischemann besonders gut beherrscht. So haben
beide die Hände frei und können alle erogenen Zonen erreichen. Zehen
reizen ihn besonders, dazu fällt ihm allerhand Ausgefallenes ein.
Der Fischemann wird von dem
Verlangen getrieben, seine erotischen Phantasien und Träume zu
verwirklichen. Meistens kreisen sie um eine dominierende Frau, die
maßlose, unvernünftige und sogar abstoßende Forderungen stellt, die
er vergeblich zu befriedigen versucht.
Sadistinnen und Masochistinnen
finden in ihm einen willigen Partner, der bereit ist, jede
gewünschte Rolle zu übernehmen. Es ist für ihn ein Genuss, gefällig
zu sein. Wenn die Geliebte von ihm verlangt, sich als Frau zu
kleiden, zieht er ihre Sachen an, Büstenhalter und Höschen,
Strümpfe, Schuhe und Handschuhe. Wenn sie ihn demütigen oder
bestrafen will, begegnet sie keinem Widerstand. Er kniet vor ihr
nieder, küsst ihr die Füße, tut alles, was sie fordert. Fischemänner
findet man oft als dritten, wenig aktiven Partner bei einem Dreieck
oder als Zuschauer, wenn andere, oft sogar die eigene Frau, sich der
Liebe hingeben. Seine erotischen Phantasien führen ihn auch zu
ausgefallener Masturbation, etwa mit lebensgroßen Gummipuppen oder
Sauggeräten.
Der Fischemann kann ein
vollkommen hemmungsloser Sexbesessener sein. Er wird süchtig nach
allem, was ihm Lustgefühl und Erleichterung verspricht und seinen
Schmerz-Wollust-Mechanismus stimuliert.
| |
Fische und Partner |
|
Fische und Widder |
Der dynamische
Widder schöpft die volle Potenz der Fische im Bett aus.
Natürlich herrscht der Widder - und genau das suchen die Fische.
Aber Takt ist vonnöten, wenn es mit dieser Kombination auch auf
andern Gebieten gut gehen soll. Fische sind gegenüber Kritik
überempfindlich, und der Widder ist oft ungeschliffen. Wenn
diese Partner mit ihren Schwierigkeiten fertig werden, kann sich
eine sexbetonte dauerhafte Beziehung ergeben. |
|
Fische und Stier |
Sie sind fast
gleich leidenschaftlich, aber die hochempfindlichen Fische
brauchen eine Rücksichtnahme, die der prosaische Stier nicht oft
zu bieten hat. Die weitaus gefühlvolleren und sentimentalen
Fische leiden, wenn man ihnen allzu sachlich begegnet. Lässt sich
dieses Problem überwinden, besteht gute Aussicht für ein
befriedigendes Zusammenleben. Eine sinnliche Affäre, eine
ersprießliche Ehe. |
|
Fische und Zwillinge |
Zwei so labile
Zeichen ergeben eine ziemlich aussichtslose Verbindung. Es kann
körperliche Anziehung bestehen, aber die Zwillinge sind viel zu
unbeständig und die Fische zu empfindsam, als dass sie von Dauer
sein könnte. Die Gedankenlosigkeit der Zwillinge wird die Fische
kränken. Beide sind so egozentrisch, dass sie sich kaum um
Anpassung bemühen werden. Sie brauchen beide einen stärkeren,
herrschsüchtigeren Partner. Eine kurze, möglicherweise hitzige
Affäre, eine nicht sehr glückliche Ehe. |
|
Fische und Krebs |
Der Krebs wird
sich als anspruchsvoller Liebender erweisen, doch das macht den
Fischen nichts aus. Sexuell gehen beide aus sich heraus und
dürften eine Menge Zeit im Schlafzimmer verbringen. Der Krebs
übernimmt die Führung und trifft die Entscheidungen. Trotz
einigen Streitigkeiten werden die emotionellen Bedürfnisse auf
beiden Seiten befriedigt, und jeder nimmt auf die
Empfindlichkeit des andern Rücksicht. Ein sehr gut
zusammenpassendes Gespann. |
|
Fische und Löwe |
Feuer und
Wasser lassen sich nicht mischen. Der überschwängliche Löwe
fühlt sich durch die introvertierten Fische frustriert, sogar im
Bett. Keiner versteht den andern so recht. Die gefühlvollen
Fische werden dem Löwen auf die Nerven gehen und ihn dazu
treiben, woanders Befriedigung zu suchen. Die Fische schmachten
zu Hause und geben sich traurigen Träumen hin, während der Löwe
umherschweift. Ein Liebesverhältnis wird schwierig sein, eine
Ehe bringt nicht viel. |
|
Fische und Jungfrau |
Die
liebesbedürftigen Fische kommen bei der zurückhaltenden Jungfrau
nicht auf ihre Kosten. Die Jungfrau verwahrt sich gegen die
sexuellen Exzesse der Fische, wird überkritisch und
tadelsüchtig. Andere Probleme kommen hinzu. Die praktische,
logisch denkende Jungfrau will von dem extravaganten Geschmack
der Fische nichts wissen und lässt sich ihre Launenhaftigkeit
nicht gefallen. Sie will planen, wohingegen die Fische impulsiv
handeln - um sich dann anders zu besinnen. Ein Verhältnis bringt
Streit und Zank, eine Ehe verläuft freudlos. |
|
Fische und Waage |
Sie haben
Schwierigkeiten miteinander, außer in sexueller Hinsicht. Aber
auch wenn sie im Bett gut miteinander auskommen, wird sich wohl
kaum eine lohnende Beziehung entwickeln. Die Waage vermag die
Führung nicht zu bieten, die der Fischegeborene braucht. Beide
lieben Luxus, beide sind harter Arbeit abgeneigt, mit der er zu
erreichen wäre. Ein unharmonisches Verhältnis, eine Ehe, die in
Verbitterung endet. |
|
Fische und Skorpion |
Die beiden
sollten eine tiefe und befriedigende körperliche Vereinigung
erleben. Sie passen nicht nur in sexueller Hinsicht vortrefflich
zusammen, sondern der Skorpion bietet auch die feste
Unterstützung, die die Fische auf andern Gebieten brauchen. Die
Fische werden die Eifersucht des Skorpions nicht herausfordern
und seine Besitzsucht als Form von Liebe auffassen, was sie ja
auch ist. Je früher diese beiden sich ewige Liebe schwören,
desto glücklicher werden sie. |
|
Fische und Schütze |
Der erotische
Funke mag anfangs zünden, aber der Schütze ist unabhängig und
abenteurlustig, was die Fische dazu bringt, sich um so
hartnäckiger anzuklammern und immer mehr in innere Abhängigkeit
zu geraten. Das ausgedehnte Liebesspiel der Fische langweilt den
ruhelosen Schützen, der anderen Interessen nachgehen möchte. Der
Schütze ist versucht, sich über die sentimentalen Sehnsüchte der
Fische lustig zu machen, und stößt sie vor den Kopf. Ein
Verhältnis wird ebenso schnell zu Ende sein, wie es angefangen
hat; eine Ehe wäre katastrophal. |
|
Fische und Steinbock |
Wundervolle
sexuelle Übereinstimmung. Es mag kleinere Probleme und
Missverständnisse geben, aber beide sind imstande, eine Lösung zu
erarbeiten. Der starke, dominierende Steinbock versteht es, den
Fischen das Gefühl des Begehrtseins und der Geborgenheit zu
vermitteln. Die Fische ihrerseits bringen einen Hauch des
Romantischen in das Seelenleben des schwerfälligen Steinbocks.
Ihre Verschiedenheiten ergänzen einander, so dass sowohl ein sehr
gutes Liebesverhältnis als auch eine glückliche Ehe gesichert
sind. |
|
Fische und Wassermann |
In sexueller
Hinsicht können sie sich eine Zeitlang gegenseitig anregend
finden, denn beide sind phantasievolle Liebhaber. Aber die
egozentrischen, subjektiven Fische haben wenig gemeinsam mit dem
extrovertierten, geselligen Wassermann. Der unabhängige und
entschlossene Wassermann wird keine Zeit damit verschwenden, die
Fische dauernd zu bestätigen und ihnen eine Stütze zu sein. Der
Wassermann will Probleme mit Logik lösen, die Fische mit Gefühl.
Und der Probleme werden auf die Dauer so viele sein, dass die
Beziehung daran scheitert. |
|
Fische und Fische |
Gegenseitige
Einfühlung bewirkt ein wunderbares Verständnis für die sexuellen
Bedürfnisse des andern. Wenn sich ihre Probleme durch
körperliche Harmonie lösen ließen, könnte es kaum ein besser
füreinander geeignetes Paar geben. Aber da beide emotionelle
Blutsauger sind, sind die seelischen Kräfte und Reserven bald am
Ende. Ohne einen starken, dominierenden Partner verrennen sie
sich in die falsche Richtung. Ein sehr sinnliches
Liebesverhältnis; eine Ehe wird jedoch in zunehmender sexueller
Ausschweifung und möglicherweise sogar Lasterhaftigkeit enden. |
|