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15. Kunstwerktage Ottenschlag BEEINDRUCKENDE VIELFALT / Die 16 Mitglieder der Kunstwerktage im Schloss Ottenschlag präsentierten am 11. August ihre Werke. Ein Fest mit Kunstwerken Bereits zum 15. Mal war eine Gruppe von Künstlern im Sommer zu Gast im Schloss Ottenschlag, um hier zwei Wochen lang ungezwungen zu arbeiten. Die Künstler finden hier ideale Voraussetzungen für ihre Philosophie, sich neben der Konzentration auf die Kunst auch zu entspannen, die Natur zu erleben und gemeinsam zu feiern. Am 11. 8. präsentierten sie ab 11 Uhr im Rahmen einer Vernissage ihre Werke, die seit dem 29. 7. hier entstanden waren. Beeindruckend war dabei die Vielfalt der Techniken, mit denen die unterschiedlichsten Kunstwerke gefertigt worden waren: Neben zahlreichen Gemälden in Öl, Pastell etc. und Kunstfotos – vornehmlich mit Motiven aus der Region Ottenschlag – waren auch unterschiedlichste Plastiken und Skulpturen aus Gips, Ton und anderen Materialien sowie diverse Objektkunst zu bewundern. Begrüßt wurden die zahlreichen Besucher – darunter natürlich viele Freunde und Angehörige der Künstler – vom Organisator der Kunstwerktage, Mag. András Bodi. Bürgermeister Roman Tiefenbacher erläuterte, dass das Schloss Ottenschlag vor 15 Jahren über Vermittlung des damaligen Bezirkshauptmanns Dr. Werner Nikisch für die Kunstwerktage ausgewählt worden war, und er brachte seine Freude über die wunderbaren Bilder aus der Gemeinde Ottenschlag zum Ausdruck. Bezirkshauptmann-Stellvertreter Dr. Josef Schnabl meinte, diese Kunstwerktage seien für die Zukunft von Ottenschlag eine unverzichtbare Einrichtung. Kunst und Kultur sollen sich nicht nur in den Ballungszentren abspielen, sondern auch vor Ort im ländlichen Raum: „Das ist künstlerische Nahversorgung.“ Für Dir. Agnes Riegler ergibt das Schloss und die Natur des Waldviertels eine ideale künstlerische Kombination. EU-Abg. Agnes Schierhuber betonte, dass die Fachschule – obwohl deren Errichtung anfangs mit Worten wie „Wozu brauchen wir eine Bauernschule?“ kritisiert worden war – nun das Bildungszentrum südlich von Zwettl sei, das in die ganze Region ausstrahle. Sie eröffnete die Ausstellung und lud im Namen von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll zum Buffet. Anschließend und am Nachmittag konnten die unzähligen Werke der 16 Künstler in den Räumen der Fachschule besichtigt werden.
Wörtlich: Bürgermeister Roman Tiefenbacher: Wenn die Akteure bereits zum 15. Mal das Schloss als Wohn- und Arbeitsstätte gewählt haben, fühlen sie sich sicher hier wohl. In Zukunft wird die Gemeinde Ottenschlag – bedingt durch das Kurhaus – auch auf den sanften Tourismus setzen; da passt diese Veranstaltung wunderbar hinein.
Bezirkshauptmann-Stellvertreter Dr. Josef Schnabl: Ausstellungen und Ausstellungseröffnungen gibt es viele, aber so etwas wie hier ist einmalig: Das ist konzentrierte Kreativität!
Agnes Riegler, Direktorin der Fachschule: Wenn Kunst und Natur zusammenkommen, dann gibt es sehr gute Meister.
Europaparlamentarierin Agnes Schierhuber: Die beste Idee ist nichts wert, wenn man nicht Menschen findet, mit denen man diese Idee verwirklichen kann. Hier herinnen – auf den Bildern – spiegeln sich zwei Wochen Sommer im Waldviertel wider.
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